Preistransparenz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Schwerpunkte der Kontrollen des türkischen Handelsministeriums in der Gastronomie geworden. Zum Start ins Jahr 2026 stellen Betreiber von Restaurants, Cafés, Bars und Hotels am häufigsten dieselbe Frage: „Was genau müssen wir auf unserer Speisekarte und in unserem Betrieb zeigen – und wie?“
In diesem Beitrag fassen wir verständlich zusammen, was die Regeln zur Preisauszeichnung für Gastronomiebetriebe in der Praxis bedeuten und welche Rolle ein QR-Menü bei ihrer Einhaltung spielt.
1. Preisliste am Eingang und am Tisch
Gäste sollen sehen können, was sie bezahlen, bevor sie eintreten. Deshalb wird erwartet, dass die Preisliste am Eingang gut sichtbar und von außen lesbar aushängt und am Tisch vor dem Gast liegt. Das Ziel ist einfach: Der Gast soll den Preis vor der Bestellung kennen und bei der Rechnung keine Überraschung erleben.
2. Preise in Türkischer Lira, alle Steuern inklusive
Der Preis auf der Karte ist der Endpreis, den der Gast bezahlt. Den Preis nachträglich mit Angaben wie „+MwSt.“ zu erhöhen oder Preise in Fremdwährung anzugeben und den Lira-Betrag offen zu lassen, gilt als irreführend.
3. Keine Gebühr, die nicht auf der Karte steht
Posten wie Servicegebühr, Gedeck oder Tischgebühr dürfen nicht auf die Rechnung, wenn sie nicht klar auf der Speisekarte und der Preisliste stehen. Auf der Rechnung darf kein Posten stehen, den der Gast bei der Bestellung nicht sehen konnte.
4. Klare Angaben zu Name, Menge und Inhalt
„Gegrillte Köfte“ und „Gegrillte Köfte (180 g)“ – für den Gast ein großer Unterschied. Gewicht, Stückzahl oder Inhalt der Portion sollten so klar wie möglich angegeben werden, damit der Gast weiß, was er für seinen Preis bekommt.
5. Allergeninformationen auf Nachfrage
Das Lebensmittelrecht sieht vor, dass Verbraucher auch bei unverpackt angebotenen Speisen über allergene Zutaten informiert werden. Allergene wie Gluten, Milch, Ei oder Nüsse auf der Karte zu kennzeichnen, schützt die Gesundheit der Gäste und erspart dem Personal den Gang in die Küche bei jeder Frage.
Reicht ein QR-Menü allein aus?
Ein QR-Menü ist der schnellste und fehlerärmste Weg, Preise aktuell zu halten. Aber nicht jeder Gast hat ein Smartphone dabei; manche haben einen leeren Akku oder keine Internetverbindung. Deshalb empfehlen wir, das QR-Menü zusätzlich zur gedruckten Preisliste zu nutzen, nicht stattdessen. Am sichersten ist: Preis zuerst im digitalen Menü ändern und die gedruckte Liste am selben Tag mit denselben Preisen erneuern.
Worauf wird bei Kontrollen geachtet?
Bei Kontrollen wird in der Regel geprüft, ob am Eingang und an den Tischen eine Preisliste vorhanden ist, ob der ausgewiesene Preis mit dem an der Kasse berechneten übereinstimmt und ob auf der Rechnung Posten stehen, die nicht auf der Liste sind. Verstöße können nach dem Verbraucherschutzgesetz Nr. 6502 mit einem Bußgeld geahndet werden.
Kurze Checkliste
- Gibt es am Eingang eine aktuelle, von außen lesbare Preisliste?
- Liegt an den Tischen eine Preisliste oder Speisekarte?
- Sind alle Preise in Türkischer Lira und inklusive Steuern angegeben?
- Stehen Zusatzgebühren wie Service oder Gedeck, falls vorhanden, klar auf der Karte?
- Sind Portionsgewicht oder Stückzahl eindeutig?
- Sind Allergene auf der Karte gekennzeichnet?
- Stimmen die Preise auf der gedruckten Liste und im digitalen Menü genau überein?
Wie MenuRobo dabei hilft
Mit MenuRobo ändern Sie Ihre Preise mit einem Klick im Panel; die Änderung erscheint sofort bei jedem Gast, der das QR-Menü öffnet. Sie können jedem Produkt Portionsangaben, Kalorien und Allergenkennzeichnungen hinzufügen und Ihre Karte in 6 Sprachen anbieten. So arbeiten Sie auch beim Aktualisieren Ihrer gedruckten Liste mit einer einzigen verlässlichen Quelle: den aktuellen Preisen in Ihrem Panel.
Hinweis: Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Vorschriften können sich ändern; maßgeblich sind die im türkischen Amtsblatt (Resmî Gazete) veröffentlichten Regelungen und die Mitteilungen des Handelsministeriums.